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Tomus 1 Fasciculus 2 • 1999

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Aufklärung und Philosophie in katholischen Orden


Die Verehrer der lateinischen Sprache schätzen die neulateinische Literatur vor allem deshalb, weil sie die Schönheit der Klassischen Latinität mit der Modernität der Weltsicht verbindet: War doch der Humanismus, d.h. die bis in die Gegenwart wirksame anthropozentrische Wende der Renaissance, mit einer Wiederentdeckung der alten römischen Autoren einhergegangen, die damit zu Klassikern wurden. Die lateinische Sprache zeigte ihre Macht jedoch nicht allein in den Meisterwerken frühneuzeitlicher Dichtung, Historiographie und Philosophie, sondern gerade auch in ihrer praktischen Brauchbarkeit in Europa (und auch in der Neuen Welt), die sich im Unterricht, in der Elementarausbildung und in der Wissenschaft erweist, wo es nicht auf Eleganz sondern auf Prägnanz ankam. Daher war es selbstverständlich, daß die entscheidenden Debatten der Philosophie und der Theologie auf Latein ausgetragen wurden. Es mag paradox klingen, aber vor allem die konfessionellen Universitäten retteten damit über die Verachtung durch die Humanisten hinweg die Sprache der Scholastik, die in Denkern wie Thomas von Aquin gewiß einen eigenen, herben Charme entwickelt hatte. Die neulateinischen Autoren der katholischen Aufklärung hatten somit eine klassisch gebildete und mittelalterlich geschärfte Sprache zur Verfügung – und sie wußten sie zu gebrauchen, wie man an den Beiträgen dieses Bandes erleben kann.

* * *


Am 3. und 4. Oktober 1997 fand an der Katholischen Péter Pázmány Universität Budapest auf dem Campus in Piliscsaba eine internationale Tagung über das Verhältnis katholischer Orden zur Philosophie der Aufklärung statt. Organisiert wurde sie von der Péter Pázmány Universität in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Mittel- und Osteuropastudien (ZIMOS) der Katholischen Universität Eichstätt (Prof. Dr. Nikolaus Lobkowicz), dem an dieser Stelle für die Unterstützung gedankt sei. Die zum Druck bestimmten Beiträge liegen hier vor.
   Die leitende Frage der Konferenz läßt sich etwa so zusammenfassen: Das 18. Jahrhundert war eine Krisenzeit; die naturwissenschaftlichen Entdeckungen, die Ideale von Toleranz und Freiheit schienen die Grundlagen von Moral und Humanität zu bedrohen: Kam der Religion, kam theologischem Denken überhaupt noch eine positive Rolle zu? Philosophen in katholischen Ländern sahen ihre Aufgabe darin, die befreiende Wirkung der Aufklärung des Menschen über seine intellektuelle Eigenständigkeit und Macht zu sichern, indem sie auf die Grenzen des bloß menschlichen Lebens und die Wurzeln seiner Größe hinwiesen.
   Wissenschaftler aus sieben Ländern trugen Material zum Thema bei. Aus protestantischer Sicht waren katholische Philosophen für die Geschichte der Philosophie (z.B. bei Morhof und Brucker) nur dann interessant, wenn sie entweder nominalistische und intellektualistische Ansätze des Mittelalters fortsetzten oder wie z.B. Honoré Fabri SJ cartesianische und experimentalwissenschaftliche Entdeckungen aufnahmen (Constance Blackwell, London).
   In der Tat gab es viele Orden, die sich um Integration des aufklärerischen Wissenschaftsideals bemühten. Die Rezeption der Aufklärung verlief in Böhmen – und ähnlich in anderen katholischen Gebieten – in drei Phasen: Zunächst akzeptierte man unter dem Deckmantel skotistischer Lehre die neuen Ansätze der cartesischen Physik, dann setzte man sich mit der Wolffschen Philosophie, vor allem dem Korpuskularismus und der Psychologie auseinander, bis diese schließlich zum philosophischen Standard wurde. Dabei wurde Kant bis auf wenige Ausnahmen lange ignoriert (Stanislav Sousedík, Prag).
   Allerdings modifizierten Katholiken die moderne Forderung nach Freiheit der Forschung mit der Verteidigung der christlichen Offenbarung als Quelle des Wissens, so die Franziskaner wie Fortunatus a Brixia oder Joseph Anton Ferrari (Jan Czerkawski, Lublin). Ähnliche Diskussionen gab es in Litauen unter den Jesuiten (Dalia M. Stanciene, Vilnius) – und es ist zu bedenken, daß auch in protestantischen Ländern die Rezeption Bacons, Descartes’ und Wolffs nicht ohne Schwierigkeiten und Polemiken abging. Auch Piaristen wie A. Wisniewski in Polen bemühten sich, die Ideale von Eklektik und Empirismus in die Forschung zu integrieren. Dabei stellten sie den Kontrast zwischen einer objektiven universalen Wahrheit und dem Konzept einer Wahrheit, die sich in der Geschichte und in verschiedenen Methoden suchen läßt, heraus. Aus diesem Gegensatz fanden sie Argumente, die sowohl der verachteten aristotelischen Tradition als auch der Wahrheit des Christentums ihr Recht zukommen ließ; und so modifizierten sie die aufklärerische Kritik (Stanislaw Janeczek, Lublin).
  Aus diesem Gegensatz entstand auch die katholische Religionsphilosophie. Sie setzte die ältere Tradition der natürlichen Theologie als Teil der Metaphysik fort und nahm das Denken der Apologie des Christentums auf. Sigismund von Storchenau verfaßte als erster eine „Philosophie der Religion”, um gegen die rein deistische Auffassung von Gott zu beweisen, daß mit der natürlichen Vernunft nicht nur die Existenz Gottes zu beweisen ist, sondern auch die Notwendigkeit des Wirkens Gottes durch Offenbarung und Menschwerdung und der Verehrung Gottes durch Ritus und Kult, durch Gemeinschaft von Gläubigen und folglich durch Verkündigung und Kirche. Obwohl also Storchenau die Wahrheit des katholischen Christentums und das Recht der Kirche verteidigte, machte er sie doch auch für die aufklärerischen Forderungen nach persönlicher Autonomie und nach gesellschaftlichem Nutzen verstehbar (Matthias Fritsch, Regensburg).
   Storchenau war auch ein bedeutender Metaphysiker. Er transformierte das mittelalterliche Konzept des Seienden als ‘real-mögliches’ – nach Duns Scotus – in das des Seienden als ‘denkbares’, so daß er die scholastische Ontologie der fast gleichzeitigen Metaphysik Kants annäherte (Tereza Saxlová, Prag).
   Schon die Frühzeit der Jesuitenphilosophie trug zur Entstehung des modernen wissenschaftlichen Denkens bei, so Benedictus Pererius, der durch seine Bestimmung der Metaphysik und der Rolle der Mathematik in den Wissenschaften Descartes’ Theorie der Materie als reine Ausdehnung vorbereitete; spätere Ordensphilosophen beteiligten sich an der Lösung der damit verbundenen Probleme des Zusammenwirkens von Geist und Materie und des Verhältnisses von Ursache und Wirkung durch den Okkasionalismus (Andreas Scheib, Mannheim). Da der Okkasionalismus, wonach die Disposition der geschaffenen Welt die occasio – Gelegenheit – für das Wirken Gottes ist, die Frage der Freiheit Gottes und der des Menschen ins Zentrum stellt, mußten auch konservative Scholastiker sich mit der Aufklärungsphilosophie etwa Christian Wolffs auseinandersetzen. Deshalb diskutierten sie sowohl die Probleme der Freiheit als Autonomie (Martin Pokorný, Prag) als auch die der Toleranz. Toleranz ist nicht allein eine Frage der politischen Klugheit wie bei Locke, sondern auch der Bestimmung des Menschen als Individuum und als Mitmensch (Romanas Pleckaitis, Vilnius). So verweist die Aufklärungsphilosophie zurück in das Denken der Renaissance. Deshalb haben Polemiken innerhalb der katholischen Schulen, z.B. zwischen Benediktinern und Jesuiten, gezeigt, daß viele Argumente der Aufklärung aus dem Humanismus stammen. Auf dem Prüfstein steht das Verhältnis von Wahrheit der Religion und Wahrheit der Forschung (Paul Richard Blum, Piliscsaba).
   Der Kontrast zwischen Aufklärung und Christentum läßt sich auch als der zwischen Altem und Neuem und zwischen Tradition und Gegenwart darstellen, das wird deutlich an einer parallelen Entwicklung in Rußland, als Simon Polocki, ein heimlicher Basilianermönch, neue geistliche Lieder und eine am lateinischen Westen geschulte Pädagogik einführte. Er legte Wert auf Verstehbarkeit der Liturgie und persönliche Bildung der Gläubigen und wurde daher angefeindet. Sein Ziel war eine Modernisierung des Christentums und der Frömmigkeit (Ildar Kharissov, Berlin, Alexandre Koudriavtsev, Kazan). In diesem Licht erscheint auch die Religionspolitik des Josefinismus und paralleler Erscheinungen in Bayern paradox: Klöster, die im 18. Jahrhundert ihr höchste Blüte hatten, wurden als unnütz aufgehoben, ihr Besitz dem öffentlichen Nutzen zugeführt – allerdings auch mit großen Verlusten. Die Aufhebung der Klosterbibliotheken und ihre Konzentration an Hof- und Universitätsbibliotheken wie Wien und München war zwar teilweise von Antiklerikalismus motiviert, doch entdeckte sie viele Kulturgüter und machte sie der modernen Nutzung zugänglich (Jeffrey Garrett, Evanston USA).
   Das Verhältnis zwischen Christentum und Aufklärung stellt sich daher auf mehreren Ebenen dar: als Kontrast zwischen objektiver Wahrheit und menschlichem Nutzen, als Versuch, Religion und rationale Wissenschaft zu vereinigen, als vorübergehende Phase der Auseinandersetzung des Menschen mit den Prinzipien des Seins und des Erkennens. Wenn man die Ideale der Aufklärung (Empirismus, Autonomie, Nützlichkeit) in Gegensatz zu den Prinzipien des Christentums (Gottesebenbildlichkeit, Metaphysik, Offenbarung) setzt, muß man mit Blick auf die katholischen Aufklärer fragen: welche Zugeständnisse konnten ohne Gefährdung gemacht werden? – und mit Blick auf die Kritiker des Christentum: waren ihre Ideale nicht eine neue Form von Konfession, die nicht an die Substanz des Christentums heranreichen konnte? Viele katholische Aufklärer wie Fortunatus a Brixia oder Storchenau versuchten zu beweisen, daß das Christentum besser als dessen Gegener die Ideale der Aufklärung erfüllt.

Paul Richard Blum
Tomus 1 Fasciculus 2 • 1999
  • Szerző Garrett, Jeffrey
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 15-27
    Absztrakt I want to begin by considering a group of words in the German language that appear simultaneously to mean one thing, but also exactly the opposite. The word reizen, for example, can mean to irritate, to put off, but also to attract strongly: Das reizt mich ungemein. Surprisingly, techni-cal terms are also not exempt from this kind of inherent inexactitude...
  • Szerző Czerkawski, Jan
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 29-38
    Absztrakt Im 16. Jahrhundert kam es in Europa sowohl auf religiöser als auch auf philosophischer Ebene zu einer Desintegration der Doktrin. Auf die Unruhe der Renaissance- und Reformationszeit folgte eine Epoche in-tensiver Suche nach Stabilität und des Strebens nach Einheit. Auf phi-losophischer Ebene fand dies seinen Ausdruck in dem Willen, ein ein-heitliches, geschlossenes Ideensystem zu schaffen...
  • Szerző Janeczek, Stanisław
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 39-52
    Absztrakt Die Gelehrten, welche die Kultur der polnischen Aufklärung erfor-schen, sehen ihre reife Form in der Regierungszeit des letzten polni-schen Königs Stanislaw August Poniatowski in den Jahren 1764-1795. Und für die Erforscher des Schulwesens bildet das Jahr 1773, als das erste Bildungsministerium in Europa, die sog. „Kommission für Nati-onale Edukation”, ins Leben gerufen wurde, das Durchbruchsdatum für den Sieg der aufklärerischen Ideen...
  • Szerző Stančienė, Dalia Marija
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 53-57
    Absztrakt The Enlightenment came to Lithuania in the second half of the XVIII century, at the time of economical and political disorder. The Lithuanian establishment treated the ideas of Enlightenment as the means against the degradation of the country. The Jesuit Order responded to the influence of the Enlightenment reshaping its educational programmes, first of all in the Vilnius University, which they had establis-hed a century ago...
  • Szerző Scheib, Andreas
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 59-73
    Absztrakt Im Zentrum der vorangegangenen Beiträge und Diskussionen der Tagung stand die Frage, ob die weltanschauliche Ausrichtung katholischer Ordensleute grundsätzlich eine aufklärerische Grundhaltung zuläßt...
  • Szerző Pokorný, Martin
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 75-78
    Absztrakt Im Jahr 1752 hat Franz Azzoni (1717-1775), ein Prager Jesuit, die Epitome selectarum quarundam exercitationum scholasticarum herausgegeben: eine Sammlung kurzer, thematisch sehr verschiedener Aufsätze für den Schulgebrauch. Die vierte „Übung” trägt den Titel De commercio animae cum corpore, und die Polemik, die der Verfasser in diesem Rahmen mit dem Leibniz'schen Gedanken der prästabilisierten Harmonie führt, soll uns in diesem Beitrag zum Thema werden und ein Beispiel des Zugangs Azzonis zur derzeitigen modernen Philosophie bieten...
  • Szerző Blum, Paul Richard
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 79-89
    Absztrakt John Locke greift in seinem Essay concerning Human Understanding die scholastische Philosophie unter dem Titel „Of the Abuse of Words” an. Da ihn die Frage nach der Bildung von Ideen beschäftigt, weist er nach, daß die Disputierkunst der Scholastiker zu nichts anderem taugt, als die Ignoranz der Sprechenden zu cachieren. Subtilität und Scharfsinn erscheinen daher als nutzlose Techniken (useless skills)...
  • Szerző Saxlová, Tereza
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 91-103
    Absztrakt Jan Duns Scotus, einer der letzten großen Denker der Hochscholastik, wird von vielen modernen Philosophiehistorikern als Erfinder und Gründer einer wesentlich neuzeitlichen – d.h. der modalen und essenzialistischen – Auffassung des Seienden angesehen, einer Auffassung also, die zur berühmten Wende Immanuel Kants Anlaß gab und die man mit Recht für eine durch die äußerste „Seinsverlassenheit” gekennzeichnete Metaphysik erklären könnte. Der angebliche Sinn der Auffassung des Seienden bei Duns Scotus kann dabei etwa durch die folgenden Thesen wiedergegeben werden...
  • Szerző Fritsch, Matthias J.
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 105-116
    Absztrakt Während religionsphilosophisches Denken so alt ist wie die menschliche Geistesgeschichte, ist Religionsphilosophie als Wissenschaft ein Produkt der Neuzeit. Entstanden aus dem spannungsreichen Verhältnis von Philosophie, Theologie und Religion im Zeitalter der Aufklärung, tritt sie im deutschen Sprachraum im Laufe des 18. Jahrhunderts an die Stelle der bisherigen „Natürlichen Theologie”...
  • Szerzők Kharissov, Ildar
    Koudriavtsev, Alexandre
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 117-126
    Absztrakt Der Beginn der Aufklärungsbewegung in Rußland wird in den meisten russischsprachigen wie auch in manchen von diesen beeinflußten anderssprachigen Studien auf die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert...
  • Szerző Blackwell, Constance
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 131-157
    Absztrakt Die Untersuchung der Bewertung von Philosophen in den Philoso-phiegeschichten bedarf zu ihrer Rechtfertigung der Annahme, daß der Gegenstand der Philosophiegeschichte an sich von Interesse ist, und daß darüberhinaus eine Untersuchung, auf welche Weise Philosophie-historiker die Philosophen darstellen, ein Licht auf die Erstellung des Kanons der Philosophie wirft. Im 20. Jahrhundert sind mehrere bedeutende Untersuchungen zur Philosophiegeschichtsschreibung erschienen, angefangen mit Bréhiers bahnbrechender Einleitung zu sei-ner Historie de la philosophie von 1926...
  • Szerző Tarabochia Canavero, Alessandra
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Artes
    Oldal pp. 159-175
    Absztrakt A compiere le ricerche di cui mi accingo a riferire sono stata indotta da una conversazione con Eugenio Garin, durante la quale parlammo, fra l'altro, di quanto sia importante, quando si fa storia della cultura, sapere con precisione che cosa di fatto si leggeva: quali libri circolavano, quali versioni, quali commenti, quali antologie, quali miscellanee (mi fece l'esempio dei „piccoli” Aristotele stampati a Lione, che circolarono in tutta Europa nel Seicento). Per quel che riguardava la storia della presenza di Ficino nell'Europa centro-orientale poteva essere utile, per cominciare, fare una indagine su quante e quali copie del De vita e del Pimander sono attualmente conservate nelle principali biblioteche di questa parte d'Europa...
  • Szerző Brix, Michel
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Critica
    Oldal pp. 178-187
    Absztrakt La critique a longtemps confondu l'œuvre de Nerval avec un plaidoyer en faveur de l'ésotérisme et des sciences occultes. Sur la foi des Illuminés, notamment, on a donné de Nerval l'image d'un écrivain féru de nécromancie et de théosophie; mû par un désir quasi faustien de connaître la face cachée des choses, le poète aurait tenté, sa vie durant, de pénétrer les secrets de l'au-delà...
  • Szerző Martonyi, Éva
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Critica
    Oldal pp. 188-206
    Absztrakt Déjà dans l'Avant-Propos de La Comédie humaine Balzac cite le grand peintre italien: „Pour créer beaucoup de vierges, il faut être Raphaël. La littérature est peut-être, sous ce rapport, au-dessous de la peinture.”...
  • Szerző Csuday, Csaba
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Critica
    Oldal pp. 208-210
    Absztrakt ¿Cuál es el secreto del „milagro” de Borges? ¿El que habla, lo que dice (enuncia, pregunta), el cómo de lo que dice o por lo que dice? ¿Qué explica que mientras el boom latinoamericano se desvanece poco a poco, la popularidad de Borges no disminuye sino al contrario: parece incrementarse cada vez más (como lo demuestra la excelente colocación de la reedición húngara o, más exactamente, la nueva selección en cinco tomos de su obra en las listas de los libros mejor vendidos)?...
  • Szerző D'Angelo, Biagio
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Critica
    Oldal pp. 212-223
    Absztrakt „D'altra parte che, malgrado le loro virtù, i Romanzi abbiano i loro difetti, Roberto avrebbe dovuto saperlo. Come la medicina insegna anche i veleni, la metafisica turba con inopportune sottigliezze i dogmi della religione, l'etica raccomanda la magnificenza (che non giova a tutti), l'astrologia patrocina la superstizione, l'ottica inganna, la musica fomenta gli amori, la geometria incoraggia l'ingiusto dominio, la matematica l'avarizia – così' l'Arte del Romanzo, pur avvertendoci che ci provvede finzioni, apre una porta nel Palazzo dell'Assurdità, oltrepas-sata per leggerezza la quale, essa si richiude alle nostre spalle.”...
  • Szerző Ádám, Anikó
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Critica
    Oldal pp. 224-235
    Absztrakt La critique définit, à l'aide d'un ensemble de concepts théoriques, les frontières entre les genres littéraires. Etudier l'oeuvre de Chateaubriand sous le point de vue du genre est extrêmenet intéressant. L'auteur excelle en effet à insérer et enchâsser les discours les uns dans les autres; son oeuvre possède une esthétique des confins (celle des fins et des bords) entre la vie et la mort, entre deux époques, entre la poésie et la prose et entre les genres littéraires. Même si nous ne pouvons pas définir d'une manière exacte les contours de tel ou tel genre nous pouvons, par contre, bien saisir la ligne de démarcation qui les sépare dans les textes de Chateaubriand...
  • Szerző Bors, Edit
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Linguistica
    Oldal pp. 238-242
    Absztrakt Bien qu'elle ait été bannie pendant longtemps de la pédagogie des langues, la traduction est cependant une activité que nous pratiquons tous naturellement. On traduit quand on voit un panneau qui nous interdit de garer notre voiture à l'emplacement visé, ou, quand nous reformulons ce que nous venons de dire si un interlocuteur nous le demande ou enfin quand face à un mot ou expression en langue étrangère, nous cherchons à comprendre la signification de tel ou tel élément de la langue...
  • Szerzők Fábián, Zsuzsanna
    Bencze, Ágnes
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Linguistica
    Oldal pp. 244-255
    Absztrakt Il presente lavoro è un saggio di elaborazioni simili alla qui presentata e che hanno lo scopo di documentare quale vita, quali sviluppi ulteriori può avere lo stesso nome (di battesimo) nelle diverse lingue. Già da alcuni semestri stiamo facendo delle analisi di questo tipo con studenti di italianistica dell'Università degli Studi "Eötvös" di Budapest e dell'Università Cattolica "Pázmány" di Piliscsaba; essi, che hanno voluto cimentarsi nell'onomastica, hanno già preparato una ventina di tesine sui nomi più svariati...
  • Szerző Czöndör, Klára
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Linguistica
    Oldal pp. 256-270
    Absztrakt En la Facultad de Filosofía y Letras de la Universidad Católica „Péter Pázmány” la enseñanza de la traductología en lengua española abarca un periodo de cuatro semestres y se efectúa en dos clases semanales...
  • Szerzők Bocz, Zsuzsanna
    D'Angelo, Biagio
    Gutbrod, Gizella
    Hajnóczi, Kristóf
    W. Somogyi, Judit
    Füzet Vol. I/1999/2
    Kategória Recensiones
    Oldal pp. 274-285
    Recenziók Paola Mildonian, ed. Parodia, pastiche, mimetismo. Atti del convegno internazionale di letterature comparate. ICLA/AICL, Venezia 13-15 ottobre 1993. Roma, Bulzoni ed. 1997; pp.458. (Biagio D'Angelo)

    Federica Casadei: Metafore ed espressioni idiomatiche – Uno studio semantico sull'italiano. (Bocz Zsuzsanna)

    Simone Weil, Oeuvres, coll. Quarto, Gallimard, 1999, 1276 p. (Gutbrod Gizella)

    Giorgio Tourn: Italiani e protestantesimo. Un incontro impossibile? Torino, 1997, Claudiana Ed., pp.256. (Hajnóczi Kristóf)

    Lingua e letteratura per la Sardegna sabauda. Tra Ancien Régime e restaurazione. A cura di Elena Sala Di felice e Ines Loi Corvetto. Carocci, Roma, 1999. pp. 144. (Somogyi Judit)
2012 PPKE BTK Romanisztikai Intézet© Horváth Márton